Indiana Jones Teil 1: Jäger des verlorenen Schatzes

Alle alten 3 Teile der Indiana Jones Triologie:

Indiana Jones 1: Jäger des verlorenen Schatzes

Indiana Jones 2: Indiana Jones und der Tempel des Todes

Indiana Jones 3: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

 

Indiana Jones 1: Jäger des verlorenen Schatzes

Indiana Jones ist wohl eine der erfolgreichsten Abenteurerfiguren, die Hollywood jemals geschaffen hat. 1981 wurde für ein Budget von 20 Millionen US-Dollar der erste Teil „Der Jäger des verlorenen Schatzes“ gedreht und spielte binnen kürzester Zeit knapp 400 Millionen Dollar ein. Als Regisseur zeigt sich der erfolgsverwöhnte Steven Spielberg verantwortlich, zu den Drehbuchautoren gehörte George Lucas, bekannt vor allem für seine Star Wars Episoden und auch als Produzent bei Indian Jones tätig, als Henry Jones „Indy“ konnten sie Harrison Ford gewinnen, der zuvor seinen Durchbruch als Megastar ebenfalls mit der ersten Star Wars Trilogie feierte.

In einem zeitlichen Rennen gegen die Nazis

Henry Jones, seines Zeichens Archäologe und Lehrer, zudem besser bekannt als Indy, kommt Mitte der 1930er gerade von einem Abenteuer im südamerikanischen Peru zurück, als er von zwei Regierungsvertretern einen Besuch bekommt. Die amerikanische Regierung hatte herausbekommen, dass Hitlers Schergen auf der Suche nach der sagenumwobenen Bundeslade der Israeliten sind und sie wollen in einem Wettlauf gegen die Zeit Indy dafür gewinnen, die Lade vor Hitler zu finden. Um an das Geheimnis der Lade zu gelangen, benötigt er jedoch zunächst verschiedene Gegenstände. So führen ihn die ersten Abenteuer zunächst nach Nepal und dann nach Ägypten.

Indys Gegenspieler luchst ihm die Bundeslade wieder ab

Dort findet er die Bundeslade letztendlich, doch sie wird ihm von seinem archäologischen Gegenspieler Belloq (Paul Freeman), der nicht immer fair spielt, wieder abgejagt und die Nazis können die Lade verschiffen. Auf Indys Seite befindet sich bereits Nepal Marion Ravenwood (Karen Allen), mit der er zuvor ein Verhältnis hatte und die er abblitzen ließ. Das dadurch entstandene Misstrauen sorgt ebenfalls immer wieder für Turbolenzen. Die Nazis konnten die Lade nun mit einem U-Boot nach Kreta überführen, wo sie sie mithilfe eines alten hebräischen Rituals öffnen wollen. Doch es klappt nicht so, wie es sich die Deutschen vorstellen. So kommt es in dem Bunker zum großen Showdown.

Eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen aller Zeiten

„Indiana Jones – der Jäger des verlorenen Schatzes“ hatte unter anderem zahlreiche Oscars und Saturn Awards einsammeln können – alleine fünf Oscars gingen an „Jäger des verlorenen Schatzes“, weitere vier Nominierungen bestanden. Harrison Ford war eigentlich nicht wirklich für den Film vorgesehen, stattdessen sollte Tom Selleck die Rolle von Indiana Jones übernehmen. Der konnte jedoch aufgrund seines „Magnum“-Vertrags nicht zusagen. Außerdem sollte für die Rolle des Nazis Oberst Dietrich Klaus Kinski gewonnen werden, der lehnte jedoch ab. Das American Film Institute errechnet unterdessen die besten Kinofilme aller Zeiten und positionierte den ersten Teil von Indiana Jones auf dem 60. Platz. Dieselbe Organisation wählte die Filmfigur Indiana Jones auf den Platz des zweitgrößten Filmhelden aller Zeiten.

Alle vier Indiana Jones Filme

Insgesamt gibt es vier Indiana Jones Filme: Jäger des verlorenen Schatzes (1981), Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984), Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) sowie Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008).

 

Indiana Jones 2: Indiana Jones und der Tempel des Todes

Indiana Jones und „Der Jäger des verlorenen Schatzes“ war ein solch fulminanter Kinoerfolg, dass bereits 1984 der zweite Teil, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ folgte. Wieder war es Steven Spielberg, der Regie führte, während George Lucas sich für das Drehbuch verantwortlich zeigte. Der zweite Teil von Indiana Jones stellt ein sogenanntes Prequel dar, da der Film ein Jahr vor dem ersten Teil spielt. Eröffnet wird der Film, als Indy in Shanghai auf der Suche nach einem großen Relikt ist, in einer Bar, die den Namen „Obi Wan“ trägt, was wiederum an die Star Wars Reihe von George Lucas erinnern sollte. Wie schon der erste Teil war auch der Tempel des Todes gut für zahlreiche, unterschiedliche Auszeichnungen und ein außergewöhnlich großer Erfolg.

Indiana Jones und der Tempel des Todes – ein Prequel zum ersten Teil

Wie bereits erwähnt, beginnt der Film in China. Von dort auf der Flucht landen Indiana Jones (Harrison Ford), sein erstmals vorgestellter junger asiatischer Begleiter „Shorty“, kurz für Short Round (Jonathan Ke Quan), sowie die Sängerin Willie Scott (Kate Capshaw) in Indien. In einem abgelegenen Dorf im Dschungel erbittet dieses Hilfe, weil alle Kinder entführt werden. Dahinter steckt eine religiöse Sekte, die einen Kali Kult wieder zum Leben erwecken möchte und dabei auch nicht vor der Darbringung menschlicher Opfer zurückschreckt. Getrieben von einer möglichen archäologischen Sensation nimmt Indy den Kampf auf. Dabei gerät er in die Fänge der Sekte, die ihn mit Drogen willenlos macht und sogar dazu bringt, seine Freunde töten zu wollen. Doch Shorty, der inzwischen bei den anderen Kindern, die hier in einer Mine zum Abbau gezwungen werden, entkommen konnte, ist Indiana Jones dabei in letzter Sekunde behilflich, wieder Herr seiner Sinne zu werden, bevor er Willie opfert. Danach kommt es zum allentscheidenden Kampf zwischen Indy und der Sekte.

Action pur und Auszeichnungen ohne Ende

Indiens Dschungel und der Tempelkult bedienen zweifellos jedes Klischee, das wir vom wilden, unerforschten Indien haben. Dabei ist „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ so Action geladen, dass selbst renommierte Filmkritiker von einem wahren Feuerwerk von Action sprechen. Außerdem hat man bei „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ versucht, so realistisch wie nur möglich zu sein. Entsprechend kommt es – im Gegensatz zum nahezu biederen ersten Teil, „Jäger des verlorenen Schatzes“ – auch zu einigen heftigeren Szenen, die seinerzeit für eine heftige Kontroverse bezüglich Gewaltszenen sorgten. Das ging sogar so weit, dass die USA eine neue Altersfreigabe einführten. Auch in Deutschland hat der ungeschnittene „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ lediglich eine Altersfreigabe von 16 Jahren. Nichtsdestotrotz hat der Blockbuster wie schon der erste Teil ein Vielfaches seiner Produktionskosten eingespielt: 28 Millionen Kosten bei 333 Millionen Einnahmen. Darüber hinaus hat „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ viele Auszeichnungen erhalten – einige Saturn Award als auch Jupiter Award Auszeichnungen sowie selbstverständlich auch Oscars.

Indiana Jones 3: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

„Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ ist der dritte von vier Indiana „Indy“ Jones Spielfilmen.Mit 48 Millionen Kosten war der dritte Teil erheblich (nahezu das doppelte) teurer als die vorangehenden beiden Teile. Dafür wurde aber auch erstmals auf Computertechnologie zurückgegriffen. Insgesamt war „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ mit Sicherheit ein grandioser Erfolg, hat er doch nahezu 500 Millionen US-Dollar eingespielt. Wie schon die beiden ersten Teile, „Der Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Der Tempel des Todes“, errang „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ zahlreiche, zum Teil sehr wichtige Auszeichnungen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen, in denen Harrison Ford, der Henry Jones Junior spielt, der einzige wirkliche Hollywood-Star seiner Zeit, mitspielte, bekommt im dritten Teil auch Sean Connery eine große Rolle, nämlich die des Vaters von Indy – Henry Jones Senior. Den jungen Indy spielt übrigens der viel zu früh verstorbene River Phoenix.

Im dritten Teil erstmals Indiana Jones und sein Vater in einem Film

Der Vater von Indiana Indy Jones, Henry Jones Senior (Sean Connery) ist schon seit vielen Jahren vom Heiligen Gral besessen und versucht, diesen zu finden. Darauf deutet in der Eingangssequenz, als man Indiana Jones bzw. damals noch Henry Jones Junior als Jungen sieht, der das Kreuz von Coronado an sich zu reißen versucht, noch nichts hin. Später wird er von einem Millionär angeheuert, den Heiligen Gral zu finden. In diesem Zusammenhang verschwindet auch der Vater von Indiana. Wie schon im ersten Teil hat Indy dabei mit der Falschheit und Geldgier vermeintlich ehrvoller Archäologen, aber auch wieder den Nazis zu kämpfen. Sein Vater findet sich sogar wieder entführt in einem Schloss in Österreich. Auch ähnlich wie im ersten Teil, „Der Jäger des verlorenen Schatzes“, verliert Indy zum Schluss den Heiligen Gral, den er tatsächlich findet. Er nutzt ihn sogar, um seinem Vater das Leben zu retten. Dennoch ist die wichtigste Erkenntnis aus „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, dass Vater und Sohn, also Henry Jones Senior und Henry Jones Junior, alias Indiana Jones, wieder zueinanderfinden.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug toppte auch die Einspielergebnisse der beiden ersten Teile

Mit rund 50 Millionen US-Dollar verschlang „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ nahezu die doppelte Menge an Geld wie die Vorgängerfilme. Und wie bei Mehrteilern war es keinesfalls sicher, dass auch der dritte Teil entsprechend gute Einspielergebnisse bringen würde, schließlich zeigt die Filmgeschichte immer wieder, wie sehr Fortsetzungen „floppen“ können. Aber nicht so „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Mit rund 500 Millionen US-Dollar Einspielergebnis konnten die Macher also mehr als zufrieden sein. Auch wenn zum Beispiel für die Wehrmachtsuniformen der deutschen Soldaten echte Uniformen verwendet wurden – einen Anspruch auf Authentizität bezüglich der Geschichte erhebt der Film zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen konnte auch der dritte Blockbuster der Indiana-Jones-Reihe mit vielen Auszeichnungen aufwarten. Neben Golden Globes und Saturn Awards auch einen Oscar so wie zwei weitere Nominierungen.